

Aktuell / Trenutni
Bis Februar 2027
OMAN – MAKUC – SPACAL

25.6.–3.10.2026
fokus sammlung 08.
ABSTRAKT. Material + Struktur

Die aktuelle Schau ist das achte Projekt der Reihe fokus sammlung, die 2010 eingeführt wurde. Nachdem mit Menschenbild, Stillleben, Landschafts- und Tierdarstellung klassische Themen der Malerei abgehandelt wurden, wechselte 2020 mit der Ausstellung Geometrie + Konzept der Fokus auf die abstrakte Kunst. Im Interesse des aktuellen Projektes Material + Struktur steht die Befreiung der Farbe, ihre Entwicklung von der gegenstandsbeschreibenden Lokalfarbe zum autonomen Mittel und formbaren Material sowie ihre Substitution und Aufhebung. Damit einhergehend auch der Weg vom Tafelbild zum Objekt, von der Fläche in den Raum, der in der Kunst der Moderne und der Nachkriegsavantgarde über das Materialbild und die Farbmalerei erfolgte – vom Konstruktivismus über die Konkrete Kunst und die Farbfeldmalerei zur Minimal Art. An die Ergebnisse dieser Prozesse schließen die Künstler*innen unserer Sammlungsausstellung an. Einige sogar unmittelbar, wie etwa Hans Bischoffshausen, Otto Piene und Bernard Aubertin, die im direkten Einflussbereich von ZERO arbeiteten. Valentin Oman nahm die Ideen von Tachismus und Informel auf, Sepp Schmölzer und Cornelius Kolig übertrugen die Materialexperimente in den skulpturalen Bereich. Ferdinand Penker verband Elemente der amerikanischen Nachmalerischen Abstraktion mit minimalistischen Aspekten. Daran knüpfen die jüngeren Generationen an: Heinz und Roswitha Aichernig, Johannes Domenig, Isabella Hollauf, Michael Kos, Renate Krammer, Marlies Liekfeld-Rapetti, Claus Prokop, Arnulf Rainer, Peter Sandbichler, Rudi Stanzel oder Veronika Suschnig erzeugen am Materialbild Rhythmus und Struktur. Manfred Bockelmann, Angelika Kaufmann, Hubert Lobnig, Arno Popotnig oder Drago Julius Prelog erstellen diese malerisch oder zeichnerisch auf Papier und Leinwand. Johann Feilacher, Sibylle von Halem, Katharina Heinrich, Gerhild Tschachler-Nagy, Herbert Unterberger und Rainer Wulz übertragen die Prinzipien in die Skulptur. Jakob Gasteiger, Michael Kravagna, Manfred Mörth, Thomas Reinhold, Rudolfine P. Rossmann und Klaus Dieter Zimmer experimentieren mit dem Farbstoff auf dem Bildgeviert, um seine Qualitäten auszureizen. Karl Hikade nutzt die Collage. Uwe Bressnik und Terese Kasalicky führen die bildnerischen Überlegungen mit Kunststofffolien und eingefärbten Schnüren weiter.
Burggasse 8
9020 Klagenfurt
28.6.–4.10.2026
Klangfarben

... zwischen Himmel und Erde
Künstler*innen
Josef Maria Auchentaller, Evaristo Baschenis Schule, Julius Berger jun., Julius Berger sen., Marie-Cécile Boog, Robert Bosisio, Paul Sebastian Feichter, Minu Ghedina, Franz Grabmayr, Jörg Hofer, Giselbert Hoke, Anselm Kiefer, Heinrich Kühn, Gutta Lageder, Maria Lassnig, Markus Lüpertz, Valentin Oman, Robert Pan, Fini Platzer, Wilhelm Nikolaus Prachensky, Vigil Raber, Ferdinand Schmutzer, Linda Schwarz, Wolfgang Sinwel, Rudolf Stolz, Billi Thanner, Unbekannter Künstler, Koloman Wagner, Max Weiler, Oliver Westerbarkey, Herwig Zens, Zhao Zhao
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Dolomitenstraße 16b
39030 Sexten
Öffnungszeiten
Di – So 14–19 h
1.9.–4.10.2026
So, Mi, Fr 15–18 h
Und auf Anfrage: +39 349 716 91 26
Eintritt frei
STRABAG ART Container

Die ART Container, ein innovatives Projekt, um Kunst 24/7 im öffentlichen Raum und zukünftig auch auf STRABAG Baustellen zugänglich und erlebbar zu machen.
Sie sind mobile Kunsträume, die speziell gestaltete Baustellen-Container nutzen, um Ausstellungen auf Baustellen zu zeigen. Diese Container, welche ohne weitere Zusatzmaßnahmen in die Container-Strukturen einer Baustelle implementiert werden können, ermöglichen es, Kunst flexibel, ortsunabhängig und in unmittelbarer Nähe zu den Baustellen-Mitarbeiter:innen und Passant:innen zu präsentieren. Die STRABAG ART Container sind ein Symbol für die Mobilität und Dynamik des Unternehmens – und zugleich ein starkes Statement für die Bedeutung von zeitgenössischer Kunst auch in der Welt des Bauens.
Zu sehen vor der STRABAG-ART-Zentrale in Wien
Monografie
Valentin Oman – ECCE HOMO

Das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten Österreichs: Valentin Oman wurde 90 Jahre alt – und das Jubiläumsjahr lud dazu ein, sein Lebenswerk in seiner ganzen Spannweite neu zu entdecken. Den Abschluss bildet nun eine Publikation, die jenes in neuer Dichte bündelt: „Valentin Oman – Ecce Homo“. Die 768-seitige Monografie erschließt das Œuvre des Kärntner Slowenen erstmals in bislang unerreichter Dichte und Bandbreite – über sechs Jahrzehnte hinweg, entlang eines Leitmotivs, das aktueller kaum sein könnte. Ecce Homo – „Seht, der Mensch“ – wird bei Oman zur künstlerischen Chiffre für Verletzlichkeit, Fragilität und Übergänge – für das Unfertige ebenso wie für das Überdauernde.
Herausgeber: Michael Karrer
21. Juni bis 13. September 2025
Ecce Homo

Galerija Prešernovih nagrajencev vas v okviru Poletne muzejske noči vabi na odprtje razstave Valentina Omana in predstavitev njegove knjige „Valentin Oman: Silence Leaving Traces“ v soboto, 21. junija 2025, ob 19. uri v Galerijo Prešernovih nagrajencev v Kranju.
Dela bodo poleti razstavljena na treh lokacijah: v Galeriji Prešernovih nagrajencev, Prešernovi hiši in Galeriji Mestne hiše. Knjiga vsebuje podobe iz stalne zbirke GPN, pesniške odzive koroških avtorjev in esejistična razmišljanja o tišini ustvarjanja.
Galerija Prešernovih nagrajencev
Glavni trg 18
4000 Kranj
Slowenien
4. Juli bis 4. Oktober 2025
Mit Dank Kunst erhalten
Schenkungen an die Stadt Klagenfurt

Kunstschenkungen an öffentliche Institutionen – sei es durch private Sammler*innen oder Kunstschaffende selbst – sind immer eine große Geste der Zuneigung und bilden stets eine wertvolle Ergänzung und Bereicherung der bereits bestehenden Sammlung. In den letzten Jahrzehnten haben auf diesem Weg viele Kunstwerke in der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt eine neue Heimat gefunden, mit der Intention, sie mit bestmöglicher Sorgfalt zu pflegen, zu erhalten und auszustellen.
Die Schau MIT DANK. KUNST. ERHALTEN. präsentiert nun erstmals in einer eigenen Ausstellung einen Teil dieser Schenkungen. Zu sehen sind rund 170 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Druckgrafik, Skulptur sowie Objekt- und Fotokunst von folgenden 38 Künstler*innen:
Eva Asaad ∙ Bella Ban ∙ Anja Bohnhof ∙ Rudolf Brandner ∙ Anton Brummer ∙ Hella Buchner-Kopper ∙ Caroline ∙ Ernst Cerjak ∙ Christine de Pauli ∙ Johannes Deutsch ∙ Lars Eidinger ∙ Suzana Fântânariu ∙ Gernot Fischer-Kondratovitch ∙ Hilde Frodl ∙ Otto Kraigher Mlczoch ∙ Josefine Kreuzer ∙ Christian Leitna ∙ Marlies Liekfeld-Rapetti ∙ Marko Lipuš ∙ Zorka L-Weiss ∙ Vladimir Makuc ∙ David Mase ∙ Franz Moro ∙ Gotthard Muhr ∙ Zoran Mušič ∙ Valentin Oman ∙ Charlotte Schmertzing ∙ Kurt Schmidt ∙ Michael Seyer ∙ Josef Tichy ∙ Ottilie Tolansky ∙ Bogdan Tomşa ∙ Malte Wandel ∙ Gertrud Weiss-Richter ∙ Alfred Wickenburg ∙ Edwin Wiegele ∙ Peter Paul Wiplinger ∙ Franz Yang-Močnik
Theatergasse 4
9020 Klagenfurt
800+

Am Abend des 9. Mai 2025 wurden vor dem Konzerthaus in Klagenfurt vier Stelen von Valentin Oman enthüllt. Sie sind Teil der Feierlichkeiten zum Erinnerungsjahr 2025/Leto spominjanja und sollen an die Bedeutung der Zweisprachigkeit in Kärnten erinnern.
Landeshauptmann Peter Kaiser betonte, dass die Stelen ein Bekenntnis zur Herkunft und zum Wert der beiden Landessprachen (Deutsch und Slowenisch) darstellen. Sie machen darauf aufmerksam, dass zweisprachige Ortsnamen zwar gesetzlich festgelegt sind, im Alltag aber oft in Vergessenheit geraten und damit ein Teil der Identität verloren geht.
(Foto: Karl Vouk)
Vorschau / Predogled
12. Dezember 2025 bis 8. Februar 2026
Koroška galerija likovnih umetnosti
Glavni trg 24
2380 Slovenj Gradec
Slowenien
Zweisprachigen Kärntner Ortsnamen
Montage von 9 Bronzestelen
im Europapark Klagenfurt / Celovec